Elektronische Dissertationen an der SUB Göttingen

Werner, Florian A.: Effects of human disturbance on epiphyte assemblages in the Andes of Ecuador

Auswirkungen menschlicher Störung auf Epiphytengemeinschaften in den Anden Ecuadors

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Schlüsselwörter
Biodiversität, Moose, Entwaldung, menschliche Störung, Ökologie, vaskuläre Epiphyten
biodiversity, bryophytes, deforesstation, ecology, human disturbance, vascular epiphytes,

Sachgruppe der DNB
580 Pflanzen (Botanik)
Basisklassifikation
42.91
Göttinger Online Klassifikation
WNA500


Dissertation zur Erlangung des Doktortitels, angenommen von: Georg-August-Universität Göttingen, Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultäten, 2008-02-07


Abstract (ENG)

The present dissertation aims at contributing to our understanding of the processes that determine epiphyte diversity in anthropogenic landscapes. At a dry forest site, epiphytic bryophytes responded sensitively to human disturbance, but vascular epiphytes did not. At a moist forest site, vascular epiphyte assemblages on isolated remnant trees were impoverished markedly and strongly biased to xerotolerant taxa. Field-experimental work at this site could show that this was related to 1) strongly increased mortality of established plants on isolated remnant trees following their isolation in clear-cuts, and 2) reduced and compositionally biased establishment on isolated trees. Evidence is presented to suggest that growth conditions (especially microclimate) are a more decisive predictor of epiphyte communities in disturbed habitats at these sites than dispersal constraints. The response of epiphyte communities to disturbance may further vary with mesoclimate.

Abstract (GER)

Die vorliegende Dissertation soll zu einem besseren Verständnis der Prozesse beitragen, welche die Diversität von Epiphyten in gestörten Habitaten steuern. An einem Trockewaldstandort reagierten Moose empfindlich auf Störung, vaskuläre Epiphyten dagegen nicht. An einem Feuchtwaldstandort zeigten sich vaskuläre Epiphytengemeinschaften auf isolierten Reliktbäumen stark verarmt. Feldexperimentelle Arbeit an diesem Standort konnte zeigen, dass diese Verarmung zurückzuführen war auf 1) stark erhöhte Sterblichkeit von Epiphyten nach der Isolierung ihrer Trägerbäume in einer frischen Rodung, und 2) reduzierte Etablierungraten auf isolierten Bäumen. Diese Ergebnisse deuten stark darauf hin, dass Wachstumsbedingungen (besonders Mikroklima) ein weit wichtigerer Prediktor für Epiphytengemeinschaften sind, als Ausbreitungsbeschränkungen. Die Stärke der Auswirkungen menschlicher Störungen auf Epiphytengemeinschaften könnte darüber hinaus vom Lokalklima abhängig sein.

Betreuer: Gradstein, Robbert. S., Prof. Dr.
Gutachter: Kessler, Michael, Prof. Dr.
Gutachter: Leuschner, Christoph, Prof. Dr.
Gutachter: Gradstein, Robbert. S., Prof. Dr.

URL der Dissertation: http://webdoc.sub.gwdg.de/diss/2009/werner/werner.pdf

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Letztmalige Aktualisierung: 2009-03-04
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