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Abstract:
Eine fremddatengestützte Katalogisierung bedeutet für die einzelne Bibliothek
unbestritten eine Zeit- und Kostenersparnis. Dieser Report beleuchtet die unterschiedlichen
Faktoren technischer und organisatorischer Natur, die die Fremddatennutzung in der
dezentralen Struktur des Kooperativen Bibliotheksverbundes Berlin-Brandenburg (KOBV)
beeinflussen. Die Ausführungen stützen sich im Wesentlichen auf eine Umfrage,
die die Autoren im Mai / Juni 2002 unter KOBV-Mitgliedsbibliotheken zum Thema Fremddatennutzung
durchgeführt haben.
Dargelegt wird, wie komfortabel die in den KOBV-Bibliotheken eingesetzten Bibliotheksinformationssysteme
eine fremddatengestützte Katalogisierung erlauben. Diskutiert wird zudem die Software
ZACK, die sich als Alternative zu einem eigenen Z39.50-Client zur Datenübernahme
anbietet.
Erstmals seit Bestehen des Verbundes werden Zahlen veröffentlicht über den Anteil
der Bibliotheken, die Fremddaten nutzen und denjenigen, die dieses Angebot nicht
wahrnehmen. Dabei wird die Fremddatenutzung differenziert sowohl für den Bereich
der Neuaufnahmen als auch für die Retrokatalogisierung. In der weiteren Analyse
werden zusätzliche Aspekte betrachtet wie z.B. die verfügbaren bzw. gewünschten
Datenbanken im Verhältnis zum sprachlichen Spektrum des erworbenen Katalogisierungsgutes.
Eingegangen wird auch auf die von den Bibliotheken genannten Hauptproblemen und
die gewünschten zusätzlichen Serviceleistungen auf Seiten der KOBV-Verbundzentrale.
Als Ergebnis dieses Status-Quo-Berichts legt das Autorenteam eine Reihe von Empfehlungen
vor, die darauf abzielen, auch für KOBV-Bibliotheken in Zukunft eine Fremddatennutzungsquote
von 70 - 75
(only electronic version available)
Keywords: KOBV,
Kooperativer Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg,
Bibliotheken,
Bibliotheksverbund,
Fremddaten,
Fremddatennutzung
CR: H.0K