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FU Berlin
Digitale Dissertation

Kerstin Tabatt :
Pharmazeutisch-biotechnologische Anwendungen von Festen Lipidnanopartikeln (SLN)
Vakzinadjuvantien und Gentransfervehikel
Pharmaceutical-Biotechnological Applications of Solid Lipid Nanoparticles (SLN)

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|Zusammenfassung| |Inhaltsverzeichnis| |Ergänzende Angaben|

Zusammenfassung

Der erste Teil der Arbeit handelt von Untersuchungen zum Einsatz von Festen Lipid Nanopartikeln (engl. Solid Lipid Nanoparticles, SLN) als Impfstoffadjuvatien. Zu diesem Zweck wur-den Hennen unter Zusatz von SLN immunisiert und der IgY-Antikörpertiter in den Eidottern bestimmt. Der Vorteil dieses Verfahrens lag in der unblutigen Probennahme. Der adjuvante Effekt wurde mit Freunds kompletten bzw. inkompletten Adjuvans (FCA/FIA) und mit der Vakzine ohne Adjuvans verglichen. Dabei zeigte sich, daß es durch den Zusatz von SLN zu der Vakzine zu einer charakteristischen Veränderung des zeitlichen Verlaufs der Antikörpertiterbildung kam. Dies ist ein Zeichen für eine adjuvante Wirkung. Die Gewebeverträglichkeit der SLN war sehr gut. Allerdings war die Steigerung der Antikörpertiter nur gering. Weitere Versuche sollten sich deshalb auf die Optimierung des Vakzinationsprotokolls und eventuell auf den Einsatz anderer Antigene konzentrieren. Der zweite Teil der Dissertation handelt von der Entwicklung eines SLN-Systems zur Transfektion. Basierend auf ersten Versuchen wurde am Modell der in-vitro-Transfektion von Cos-1 Zellen eine Formulierungsoptimierung durchgeführt, die zu einer sehr effizienten Formulierung mit guter Verträglichkeit geführt hat. Die Zytotoxizität wurde vom eingesetzten kationischen Lipid bestimmt. Einkettige kationische Lipide zeigten eine hohe Zytotoxizität, während zweikettige gut verträglich waren. Für die Transfektionseffizienz wurde eine Abhängigkeit sowohl vom kationischen Lipid als auch vom eingesetzten Matrixlipid gefunden. Die kationischen SLN waren sehr gut lagerstabil und ließen sich problemlos autoklavieren. Mit kationischen SLN konnten vergleichbar gute Transfektionseffizienzen wie mit Liposomen erzielt werden. Durch die Kombination mit der Kernlokalisationssequenz TAT2 konnte die Transfektionseffizienz zusätzlich noch um zwei Zehnerpotenzen gesteigert werden.

Inhaltsverzeichnis

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0. Titelblatt, Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
1.1 Nano- und Mikropartikuläre Arzneistoffträgersysteme 1
1.2 Feste Lipidnanopartikel 2
1.3 Ziele der Dissertation 3
2. Material und Methoden 4
2.1 Methoden 4
2.2 Materialien 20
3. SLN als Impstoffadjuvantien 30
3.1 Einleitung 30
3.2 SLN als Adjuvans für die Vakzinierung von Hennen 37
3.3 Untersuchungen zum Einfluß der Adjuvansmenge und Partikelgröße auf die Immunantwort am Huhnmodell 46
3.4 Ausblick 65
4. SLN als Gentransfervehikel 66
4.1 Einleitung 66
4.2 Formulierungsentwicklung und -optimierung I 75
4.3 Formulierungsentwicklung und -optimierung II 119
4.4 Vergleich mit Liposomen 153
4.5 Weitergehende physikalische Charakterisierung 159
4.6 Steigerung der Transfektionseffiziens durch den Einsatz von Kernlokalisationssequenzen (NLS) 166
5. Zusammenfassung 172
6. Literaturverzeichnis 175
7. Anhang 191
7.1 Verwendete Abkürzungen 191
7.2 Liefernachweise der Geräte und Materialien 194
7.3 Verwendete Puffersubstanzen und Lösungen 198
7.4 Publikationen und Kongreßbeiträge 200
7.5 Danksagung 202
7.6 Lebenslauf 203

Ergänzende Angaben:

Online-Adresse: http://www.diss.fu-berlin.de/2003/6/index.html
Sprache: Deutsch
Keywords: Solid lipid nanoparticles, non-viral transfection, vaccine adjuvants, cationic lipids
DNB-Sachgruppe: 30 Chemie
Datum der Disputation: 13-Dec-2002
Entstanden am: Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie, Freie Universität Berlin
Erster Gutachter: Prof. Dr. Rainer H. Müller
Zweiter Gutachter: Prof. Dr. Claus-Michael Lehr
Kontakt (Verfasser): ktabatt@zedat.fu-berlin.de
Kontakt (Betreuer): mpharma@zedat.fu-berlin.de
Abgabedatum:25-Dec-2002
Freigabedatum:16-Jan-2003

 


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